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  • Jessica Walz

Verbindung, Freiheit und Liebe

Macht das nicht unser Menschsein aus..? ich gehe durch die Straßen und spüre wie mir das Herz eng wird. Über den Rändern der Mund-Nasen-Bedeckungen blicken mir verschlossene und verängstigte, ja manchmal auch wütende Augen entgegen. Vereinzelt trifft man auf selbst ernannte Rebellen, die Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel ohne Maske betreten und ihren Widerstand so stolz zu Schau stellen. In jedem Gespräch, das ich im Vorbeigehen aufschnappe zwischen Menschen, die sich maskiert und im Abstand von 1,5 Metern gegenüber stehen geht es entweder um das Für und Gegen einer Impfung, um das Richtig und Falsch unserer Politik, um die Einbußen, die der Einzelne in der Krise zu tragen hat....


Vor garnicht so langer Zeit war ein ganz anderes Gefühl vorherrschend. Sind wir doch die letzten Wochen durch so viele Stadien und Gefühle gegangen. Da war Zusammenhalt und Unterstützung, befreites Aufatmen und Neu-Bewusstwerdung. Ja, es gab Angst, Einsamkeit und Existenzbedrohung - doch auch ein ganz klares Chancen-geben. Die Chance in eine neue Zeit aufzubrechen. Eine Zeit in der es wieder mehr um das Kollektiv als den Einzelnen geht. Um ein gegenseitiges Tragen und und Unterstützen als Menschheit. Ein Vereinen der selbst ernannten Schichten.


Einen Augenblick schien es so als würde uns Corona zurück in die Verbindung führen. So viele Menschen gaben und geben ihre Talente, ihr Wirken ins Netz, die Helden wurden für ihren Einsatz gefeiert, ob nun in der Politik, in den Krankenhäusern oder Supermärkten. Plötzlich war klar dass kein Teilchen des Ganzen weniger oder mehr Wichtigkeit und Wert besitzt. Nun beginnen wir abzudriften... es spalten sich die Impfbefürworter von den Impfgegnern, Maskierte gegen Maskenlose - jeder möchte Recht haben. Wir fühlen uns bevormundet in unserer Meinungsfreiheit.


So katapultieren wir uns direkt wieder in das Gefühl des Getrenntseins. Was nun passiert ist, dass wir Krieg geschehen lassen wo doch Frieden das große Ziel ist!

Die Wissenschaft und die Medizin leisten Großes, dem Wohlwollen vorausgeht. Vielen Krankheiten und wurde durch Impfstoffe der Gar aus gemacht, teilweise unser Überleben gesichert. Das ist wichtig und wertvoll. Doch als genauso wichtig und wertvoll erachte ich unsere Freiheit für uns und unseren Körper, unsere Kinder und unser Leben eigenverantwortlich entscheiden zu können. Es ist ein schmaler Grad zwischen Richtig und Falsch und vielleicht kann man das in diesen Zeiten garnicht so genau differenzieren. Alleine die Aufteilung in diese zwei Seiten führt uns ins Gegenteil, vom dem zu dem Yoga uns einladen will: in den Krieg.


Ich stehe auf für Verbindung. Verbindung in unserem natürlichen Bedürfnis als soziale Wesen mit unseren bunten vielfältigen Talenten, Neigungen und Meinungen, durch die das farbenfrohe schillernde Gemälde unseres Erdenlebens entsteht.


Deshalb lasst uns gemeinsam atmen, singen und Yoga praktizieren! Uns zurück besinnen auf die Quelle, der alles entspringt und die uns allen in unserer ganzen Verschiedenheit innewohnt. Unsere Verbindung im Herzen bewahren, den Respekt vor unserer Meinungsfreiheit.

Lasst keinen inneren Krieg entstehen.

Seid friedvolle Krieger.


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